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Bauernhöfe zum Besuchen mit Kindern in Oberösterreich und Salzburg

Tiere aus der Nähe, Traktoren zum Anschauen und Landluft, die man auch nach der Heimfahrt noch riecht. Erlebnisbauernhöfe sind der Ausflug, der ohne Programm funktioniert.

Die Plopps entdecken Tiere und Traktoren auf einem Bauernhof
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Der Bauernhofbesuch ist ein sehr österreichischer Ausflug, und in Oberösterreich und Salzburg gibt es dafür eine dichte Landschaft: Erlebnisbauernhöfe mit Führungen, Schaubetriebe mit Hofladen, Almen mit Streichelbereich, Hofcafés mit Tierweide daneben. Was sie verbindet, ist ein Tempo, das Kindern liegt – niemand muss etwas absolvieren.

Für die Planung ist der wichtigste Punkt, dass ein Bauernhof ein Arbeitsplatz ist. Viele Betriebe empfangen Besuch nur zu festen Zeiten oder nach Voranmeldung, und beides ist keine Formalität: um sechs Uhr abends ist Stallzeit. Wo eine Anmeldepflicht bekannt ist, ist sie als Ausstattungsmerkmal hinterlegt.

Die Saison folgt der Landwirtschaft. Frühjahr ist die Zeit der Jungtiere und damit für Kinder die eindrucksvollste, im Sommer sind viele Tiere auf der Alm, im Herbst laufen Ernte und Verarbeitung. Almen und Bergbauernhöfe sind im Winter meist gar nicht erreichbar.

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Dazu 35 weitere Gemeinden mit einzelnen Zielen – sie stehen in der Liste oben.

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Worauf es ankommt

  • Vorher anrufen ist hier StandardBei Bauernhöfen ist Voranmeldung eher Regel als Ausnahme. Ein Anruf klärt gleichzeitig Uhrzeit, Anfahrt und ob gerade Jungtiere da sind.
  • Feste Schuhe, nicht die gutenHofboden ist Hofboden. Gummistiefel oder alte Turnschuhe machen den Besuch für alle Beteiligten entspannter.
  • Frühjahr für JungtiereMärz bis Mai ist die Zeit, in der Kälber, Lämmer und Küken da sind – der Unterschied zu einem Besuch im Spätsommer ist aus Kindersicht erheblich.
  • Hofladen als MitbringselViele Betriebe verkaufen direkt. Aus einer Stunde Tiere schauen wird so ein Ausflug mit Ergebnis – und Kinder tragen ihren eigenen Käse gern nach Hause.

Häufige Fragen

Muss man sich für einen Bauernhofbesuch anmelden?

Häufig ja. Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist kein Ausflugsziel mit Öffnungszeiten, sondern ein Arbeitsplatz. Wo uns eine Anmeldepflicht bekannt ist, ist sie beim Ort hinterlegt – im Zweifel vorher anrufen.

Ab welchem Alter ist das interessant?

Tiere funktionieren früh. Viele Höfe sind schon mit Ein- bis Zweijährigen ein Erfolg, weil Schauen und Streicheln kein Verständnis voraussetzen. Führungen mit Erklärteil richten sich eher an Volksschulkinder.

Was kostet der Besuch?

Manche Höfe sind frei zugänglich, andere verlangen Eintritt oder einen Beitrag für die Führung. Preisangaben stehen beim Eintrag, wo wir sie haben; in der Karte lässt sich auf kostenlose Ziele filtern.